Was wäre, wenn ein einziger Telefonanruf den Lauf der Geschichte verändert hätte? Am 20. Juli 1944 stand Major Otto Ernstremer vor einer Wahl, die über das Schicksal Deutschlands entscheiden sollte. Seine Entscheidung rettete Hitler das Leben, zerschlug den Widerstand und verlängerte den Krieg um fast ein Jahr.
Aber wer war dieser Mann wirklich und wie konnte einzelner Offizier so viel Macht in seinen Händen halten? In diesem Video zeigen wir euch die schockierende Geschichte eines Mannes, dessen Loyalität Millionen das Leben kostete. Otto Ernstremer wurde am 18. August 1912 in Neubrandenburg geboren, einer verschlafenen Stadt in Mecklenburg.
Seine Kindheit war geprägt von den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs. Deutschland lag in Trümmen, die Wirtschaft am Boden und überall spürte man die Demütigung des Versa Vertrags. Remas Vater war ein einfacher Handwerker, der im Krieg gekämpft hatte. Die Familie lebte bescheiden, oft am Rande der Armut.
Der junge Otto wuchs auf mit Geschichten über die Dolchstoßlegende, der Mythos, das Deutschland nicht militärisch besiegt, sondern von innen heraus verraten worden war. In der Schule zeigte REMER früh eine Vorliebe für Ordnung und Hierarchie. Was ihn antrieb, war nicht Bildung, sondern der Wunsch nach Struktur in einer chaotischen Welt.
Die Weimaraerjahre erlebte er als Zeit der Schwäche. Straßenschlachten zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten, Hyperinflation, politische Instabilität. Für junge Männer wie REMA schien die Armee der einzige Ausweg. Mit 18 Jahren trat REMA 1930 der Reichswehr bei. Die Reichswehr war klein, auf 100.
000 Mann begrenzt durch den Versailler Vertrag, aber sie war Elite. REMA durchlief eine brutale Grundausbildung in Potzdam, wo preußische Disziplin noch lebendig war. Jeden Morgen um 5 Uhr wecken stundenlange Märsche mit voller Ausrüstung, Drill bis zur Erschöpfung. Aber Rema liebte es. Hier gab es klare Regeln, klare Befehle, klare Konsequenzen.
Er war ehrgeizig, diszipliniert und besessen von militärischer Ordnung. Seine Vorgesetzten bemerkten seinen Eifer. Er wurde zum Gefreiten befördert, dann zum Unteroffizier. Jede Beförderung verstärkte seinen Glauben an militärische Hierarchie. Die Weimaraer Republik betrachtete er mit Verachtung, zu chaotisch, zu schwach, zu demokratisch.
Als Hitler 1933 an die Macht kam, sah REM darin nicht das Ende der Demokratie, sondern den Beginn einer neuen Ordnung. Endlich, so glaubte er, würde Deutschland wieder stark werden. Für REMA bedeutete Stärke Ordnung und Ordnung erforderte manchmal Gewalt. Remas militärische Karriere verlief steil.
Er diente in verschiedenen Infanterieeinheiten und machte sich schnell einen Namen als kompetenter Taktiker. Seine wahre Bewährungsprobe kam im September 1939, als Deutschland Polen überfiel. Remer kämpfte an vorderster Front und erhielt das eiserne Kreuz zweiter Klasse. Für ihn war der Krieg keine Tragödie, sondern eine Gelegenheit, Deutschland zu Größe zu führen.
Der Polenfeldzug war brutal und schnell. Innerhalb von vier Wochen brach die polunische Verteidigung zusammen. Rema erlebte seine ersten Gefechte bei Lotz. Er sah zum ersten Mal, wie Kameraden neben ihm starben. Doch statt Zweifel wuchs in ihm nur die Überzeugung, daß der Krieg notwendig sei. Der Frankreichfeldzug 1940 festigte Remas Ruf als furchtloser Offizier.
Seine Einheit durchbrach französische Verteidigungslinien mit atemberaubender Geschwindigkeit. Bei Seda war Rema Teil der Panzervorstöße, die die Marinolinie umgingen. Die Blitzkriegtik funktionierte perfekt. REMA erinnerte sich später an den Einmarsch in Paris. Die Chance Elisee leer und still unter dem Hakenkreuz.
Für REMA war es ein Moment des Triumphs. Als Frankreich innerhalb von 6 Wochen kapitulierte, schien Hitlers Vision unaufhaltsam. Aber könnt ihr euch vorstellen, wie schnell sich alles ändern würde? Doch der Wendepunkt kam 1941 mit dem Überfall auf die Sowjetunion. Am 22. Juni begann Operation Barbarossa mit über 3 Millionen deutschen Soldaten.
REMER war Teil der Heresgruppe Mitte, die auf Moskau vorstoßen sollte. Die ersten Wochen schienen wie eine Wiederholung der Blitzkriegerfolge. Sowjetische Truppen wurden in riesigen Kesselschlachten vernichtet. Aber dann kam der russische Winter. Eingefrorene Gewehre, verhungernde Soldaten. REMER hatte in Frankreich und Polen gekämpft, aber nichts hatte ihn auf die Hölle der Ostfront vorbereitet.
Die rote Armee kämpfte mit einer Verzweiflung, die REMA nie zuvor gesehen hatte. Im Dezember 1941 startete die sowjetische Gegenoffensive bei Moskau. Remas Einheit wurde von sibirischen Truppen überrascht. Deutsche Soldaten, ausgerüstet mit Sommerformen, starben an Erfrierungen. Panzer sprangen nicht an, weil das Öl eingefroren war.
Rema sah Kameraden, die ihre Finger und Zehen verloren. Manche wurden wahnsinnig vor Kälte und Hunger. Im Januar 1942 erlitt er eine schwere Verwundung bei Juchno, als sowjetische Artillerie seine Position traf. Seine Kompanie verteidigte einen kleinen Hügel gegen Angriffswellen der roten Armee. Dann kam das Trommelfuer.
Granaten detonierten in Sekundentakt. Ein Granatsplitter durchbohrte seine Schulter, ein anderer verletzte sein Bein. Remer fiel in den Schnee, der sich rot färbte von seinem Blut. Sanitäter trugen ihn unter Beschuss zu einem Verbandsplatz, wo Ärzte in eiskalten Zelten operierten. Monatelang lag er im Lazarett, wo Ärzte um sein Leben kämpften.
Infektionen waren die größte Gefahr. Antibiotika waren knapp und viele Verwundete starben an Wundbrand. Remer hatte Glück, er überlebte, aber sein Körper blieb gezeichnet. Narben bedeckten seine Schulter und sein Bein. Er hinkte leicht und litt unter chronischen Schmerzen bei kaltem Wetter. Die Verwundung veränderte Rema.
Sein Körper war gezeichnet, aber sein Glaube an Hitler blieb unerschütterlich. Im Gegenteil, die Leiden an der Ostfront verstärkten seine Überzeugung, dass nur absolute Loyalität Deutschland retten könne. Er interpretierte die Rückschläge nicht als Zeichen von Hitlers Fehlern, sondern als Prüfungen, die Deutschland stärker machen würden.
Diese psychologische Bewältigung war typisch für viele Wehrmachtsoldaten. Je mehr sie litten, desto mehr klammerten sie sich an den Glauben, daß ihr Opfer einen Sinn haben mußte. Als er im Frühjahr 1943 nach Berlin zurückkehrte, erhielt er ein Kommando, das sein Leben für immer verändern sollte.
Die Führung des Wachbataillons Großdeutschland. Das Wachbataillon war keine gewöhnliche Einheit. Es bewachte Regierungsgebäude, Botschaften und wichtige Persönlichkeiten in Berlin. Die Soldaten waren handverlesen, ihre Uniformen markelos, ihre Disziplin legendär. Das Bataillon bestand aus etwa Mann, jeder sorgfältig überprüft, militärisch und politisch.
Für REMA war dies eine strategische Position im Herzen des Reiches. Er kontrollierte die bewaffneten Kräfte in der Hauptstadt. Er ahnte nicht, dass diese Position ihn in weniger als einem Jahr vor die größte Entscheidung seines Lebens stellen würde. Aber wer waren die Männer, die im Schatten planten, Hitler zu stürzen? Und warum ausgerechnet jetzt im Juli 1944? Während REMER in Berlin Paraden überwachte, formierte sich im Verborgenen eine Gruppe von Offizieren, die das Undenkbare wagten, einen Staatsstreich gegen Adolf Hitler. Angeführt wurde diese Verschwörung von oberst Klaus Schenk, Graf von Staufenberg, einem aristokratischen Offizier, der 1943 in Nordafrika schwer verwundet worden war. Eine Miene hatte ihm die linke Hand, zwei Finger der rechten Hand und ein Auge gekostet. Trotz dieser Verletzungen blieb Staufenberg entschlossen, Deutschland
vor dem totalen Zusammenbruch zu retten. Staufenberg war kein gewöhnlicher Offizier. Er stammte aus einer alten Süddeutschen Adelsfamilie und war tief geprägt von katholischen und konservativen Werten. Anfangs hatte er Hitler sogar unterstützt, begeistert von den militärischen Erfolgen.
Aber der Krieg in Osteuropa öffnete ihm die Augen. Er sah die Massenerschießungen, die Vernichtung ganzer Dörfer, die systematische Ermordung von Juden. Was er in den besetzten Gebieten erlebte, erschütterte sein Weltbild bis in die Grundfesten. Nach seiner Verwundung wurde Staufenberg zum Chef des Stabes beim Befehlshaber des Ersatzheeres ernannt.
Diese Position gab ihm Zugang zu Hitlers Hauptquartier. Er konnte an Lagebesprechungen teilnehmen, wo der Diktator seine Befehle erteilte. Staufenberg erkannte, hier lag seine Chance. Wenn er Hitler töten konnte, würde er Deutschland die Möglichkeit geben, den Krieg zu beenden, bevor alles verloren war. Die Verschwörer kamen aus verschiedenen Schichten.
General Ludwig Beck, ehemaliger Generalstachef, der bereits 1938 aus Protest gegen Hitlers Kriegspläne zurückgetreten war, General Oberst Friedrich Olbricht, der als stellvertretender Befehlshaber des Ersatzhees die logistische Infrastruktur kontrollierte. Karl Friedrich Gördeler, ehemaliger Oberbürgermeister von Leipzig, der als zukünftiger Reichskanzler vorgesehen war.
Sie alle teilten eine Überzeugung, Hitler musste sterben, bevor Deutschland vollständig vernichtet wurde. Aber sie teilten auch einen fatalen Fehler. Sie glaubten, Deutschland könne nach Hitlers Tod ehrenhaft kapitulieren. Ihr Plan war brillant in seiner Komplexität. Sie wollten Operation Walküre ausnutzen, einen offiziellen Notfallplan für den Fall innerer Unruhen.
Nach Hitlers Tod sollten die Verschwörer verkünden, die SS habe einen Putsch versucht. Das Ersatz her würde dann Berlin besetzen, die SS-Führung verhaften und einen Waffenstillstand aushandeln. Es hatte bereits mehrere gescheiterte Attentatsversuche gegeben, doch die Verschwörung hatte einen kritischen Schwachpunkt.
Sie unterschätzten Major Otto Ernst Remer. Am Morgen des 20. Juli 194 war Rema in seinem Büro im Bendlerblock, als sein Telefon klingelte. General Olbricht erteilte ihm einen Befehl. Das Wachbataillon sle höchster Alarmbereitschaft halten. Angeblich plane die SS einen Putsch gegen die Wehrmacht. Prema war skeptisch.
Die SS gegen die Wehrmacht, das ergab keinen Sinn. Aber Befehle waren Befehle. Um 12:42 Uhr detonierte Staufenwerksbombe in Hitlers Hauptquartier der Wolfschanze in Ostpreußen. Die Explosion war gewaltig. Der schwere Kartentisch aus Eichenholz wurde in Stücke gerissen. Die Holzwände der Baracke splitterten. Vier Männer starben sofort, weitere wurden schwer verletzt.
Staufenberg, der die Bombe platziert hatte, war überzeugt, dass niemand überlebt haben konnte. Er eilte zum Flugplatz und flog zurück nach Berlin, während hinter ihm Chaos ausbrach. Aber Hitler lebte. Der massive Eichentisch hatte den größten Teil der Druckwelle abgefangen. Hätte die Besprechung in Hitlers üblichem Bunker stattgefunden, wäre die Druckwelle zurückgeworfen worden und hätte alle getötet.
Aber an diesem heißen Julitag hatte man sich in einer oberirdischen Baracke getroffen. Die Holzwände und offenen Fenster ließen die Druckwelle entweichen. Der Führer erleitt Trommelfellrisse, Verbrennungen und einen Schock, aber er war am Leben und bei Bewusstsein. Als Staufenberg in Berlin landete, wusste er das noch nicht.
Die Verschwörer aktivierten Operation Walküre, ohne zu wissen, dass ihr Plan bereits gescheitert war. Um 16 Uhr erhielt REMER neue Befehle von General Paul von Hase, dem Stadtkommandanten von Berlin. Er sollte das Regierungsviertel absperren und Josef Göbbels verhaften. Der Propagandaminister galt als einer von Hitlers Ängsten vertrauten.
Wenn die Verschwörung Erfolg haben sollte, musste Göbbels neutralisiert werden. Remer führte seine Truppen zum Propagandaministerium. Panzer rollten durch die Wilhelmstraße, Soldaten umstellten das Gebäude. Aber etwas nagte an REMA. Die Befehle erschienen ihm zunehmend widersprüchlich. Warum sollte die SS einen Putsch versuchen? Warum sollten ausgerechnet Wehrmachtgeneräle die Ordnung wiederherstellen? In diesem Moment betrat Remas Propagandaoffizier Leutnand Hans Hagen sein Büro.
Hagen war ein glühender Nazi und Göbbels persönlicher Vertrauensmann im Wachbataillon. Er flüsterte REMA zu: “Herr Major, ich glaube, hier läuft etwas Seltsames. Göbbels möchte mit Ihnen sprechen.” REMA zögerte. Sollte er seinem Vorgesetzten General von Hase gehorchen oder dem Propagandaminister? Die nächsten Minuten würden die Geschichte verändern.
Um 18:30 Uhr stand Major Remer in Joseph Görbels Büro im Propagandaministerium an der Wilhelmstraße. Der Raum war beeindruckend, hohe Decken, schwere Vorhänge, an den Wänden Gemälde deutscher Meister. Aber REMER beachtete die Einrichtung kaum. Seine Aufmerksamkeit galt dem Mann hinter dem massiven Schreibtisch.
Der Propagandaminister war überraschend ruhig, fast kalt in seiner Berechnung. Göbbels war ein Meister der Psychologie und er erkannte sofort, welche Art von Mann vor ihm stand. Kein Intellektueller, der durch Argumente überzeugt werden musste, sondern ein Soldat, der auf Autorität reagierte. Göbbel Zarrema direkt in die Augen und sagte: “Major, man hat Ihnen befohlen, mich zu verhaften.
Aber ich sage Ihnen, es ist ein Putsch gegen den Führer im Gange. Hitler lebt. Wollen Sie die wahren Verräter Deutschlands schützen? Remer war verwirrt. Sein Verstand versuchte die Widersprüche zu verarbeiten. General von Hase, sein direkter Vorgesetzter und Stadtkommandant von Berlin, hatte ihm befohlen, Göbbels zu verhaften.
Von Hase war ein respektierter Offizier, ein Veteran des Ersten Weltkriegs. Warum sollte er lügen? Aber gleichzeitig stand hier Göbbels, einer der mächtigsten Männer des Reiches, und behauptete das genaue Gegenteil. Wem sollte er glauben? seinen Vorgesetzten, die ihm gesagt hatten, die SS plane einen Putsch oder Göbbels, der behauptete, die Wehrmachtgeneräle seien die Verräter.
In Remas Kopf drehte sich alles. Sein ganzes Leben war auf Gehorsam gebaut. Gehorche deinen Vorgesetzten, voll wie der Befehlskette. Aber jetzt gab die Befehlskette widersprüchliche Befehle. Göbbels griff zum Telefon. Seine Bewegungen waren langsam, bedacht, theatralisch. Er wählte eine Nummer und wartete.
Dann sagte er, ich verbinde Sie mit dem Führer persönlich. Er selbst wird Ihnen Befehle erteilen. Remas Herz raste. Mit Hitler sprechen direkt. Das war undenkbar. Er war nur ein Major, ein mittlerer Offizier. Hitler sprach mit Generälen, mit Reichsministern, nicht mit Batillonskommandeuren. Doch Göbbels reichte ihm den Hörer.
Die Leitung knackte. Dann hörte Rema Stimme, die er aus unzähligen Radiosendungen kannte. Aber sie klang anders als in den Propagandafilmen. Sie klang heiser, erschöpft, leicht zitternd, aber unverkennbar. Adolf Hitler: “Majorema, erkennen Sie meine Stimme?” Remer schluckte. Seine Hand, die den Hörer hielt, zitterte leicht.
Jawohl, mein Führer. Gut, hören Sie mir genau zu, Rema. Eine Gruppe von Verrätern hat heute versucht, mich zu ermorden. Eine Bombe ist in meinem Hauptquartier explodiert. Vier meiner engsten Mitarbeiter sind tot. Aber ich lebe. Verstehen Sie das, Remer? Ich lebe. Die Vorsehung hat mich gerettet, weil Deutschland mich noch braucht.
Hitlers Stimme wurde fester, lauter. REMA konnte die Wut heraushören, aber auch die Erschöpfung. Der Führer fuhr fort. Diese Verräter werden jetzt behaupten, ich sei tot. Sie werden versuchen, die Macht an sich zu reißen. Sie werden behaupten, die SS habe einen Putsch versucht. Alles lügen. Es sind Wehrmachtsoffiziere, Aristokraten, die Deutschland verraten, weil sie nicht den Mut haben, bis zum Ende zu kämpfen.
Remer spürte, wie seine Zweifel verschwanden. Die Stimme am Telefon war echt. Hitler lebte. Und wenn Hitler lebte, dann waren alle Befehle, die auf seinem Tod basierten, ungültig. Mehr noch, sie waren verrat. Major Reamer, ich befehle Ihnen persönlich. Unterdrücken Sie diesen Aufstand mit allen Mitteln.
Sie unterstehen ab sofort nur mir. Nicht General von Hase, nicht dem Ersatz her, nur mir. Nehmen Sie die Verräter fest. Ich verleihe Ihnen hiermit die volle Befehlsgewalt über alle Einheiten in Berlin. Ist das klar? Jawohl, mein Führer. Gut, ich werde mich heute Abend persönlich über Radio an das deutsche Volk wenden.
Die Welt soll sehen, dass diese Verräter gescheitert sind. Deutschland wird kämpfen, REM, bis zum Endsieg. Die Verbindung brach ab. REMA stand einen Moment lang still, den Hörer noch in der Hand. Dann legte er auf und sah Göbbels an. Der Propagandaminister lächelte dünn. Sie haben ihre Befehle, Herr Major. In diesem Moment traf REMA seine Entscheidung.
Nicht aus ideologischer Überzeugung, nicht aus militärischem Kalkül, sondern aus purem, bedingungslosem Gehorsam. Für REMA war die Welt wieder einfach geworden. Hitler lebte. Und wenn Hitler lebte, dann waren Staufenberg und seine Kameraden Verräter. Es gab keine moralische Grauzone, keine schwierige Wahl, nur gehorsam oder Verrat.
Aber versteht ihr, was in diesem Moment wirklich geschah? REMA hatte eine Wahl getroffen, die über das Schicksal von Millionen entscheiden würde. Wenn er anders entschieden hätte, wenn er Göbbels verhaftet hätte, wäre der Putsch möglicherweise erfolgreich gewesen. Der Krieg hätte Monate früher enden können.
ZNTAende, vielleicht Hunderttausende hätten gerettet werden können. Aber Rema sah nur seine Pflicht, gehorsam gegenüber dem Führer. Remer verließ Göbbels Büro und erteilte neue Befehle. Seine Truppen sollten nicht mehr das Regierungsviertel schützen, sondern den Bendlerblock umstellen, das Hauptquartier der Verschwörer.
Panzer änderten ihre Positionen. Maschinengewehre wurden in Stellung gebracht. Operation Walküre wurde zur Falle. Im Bendlerblock brach Panik aus. Staufenberg und Olbricht erkannten, dass ihr Plan gescheitert war. Staufenberg hatte den ganzen Nachmittag verzweifelt telefoniert, versucht andere Einheiten zur Teilnahme zu bewegen, aber ohne Bestätigung von Hitlers Tod zögerten die meisten.
Einige Offiziere versuchten zu fliehen, andere verbrannten Dokumente. General Beck bat um die Erlaubnis, sich selbst zu erschießen. Er feuerte zweimal, aber beide Schüsse waren nicht tödlich. Ein Unteroffizier mußte ihm den Gnadenschuss geben. Um 23 Uhr drang Remas Wachbataillon in den Bendlerblock ein.
Staufenberg, Olbricht und zwei weitere Verschwörer wurden sofort verhaftet. Generaloberst Friedrich From wollte seine eigene Beteiligung vertuschen. Er ordnete ein Standgericht an. Um Mitternacht standen die vier Männer im Innenhof des Bendlerblocks, beleuchtet von Scheinwerfern. Das Exekutionskommando bestand aus zehn Soldaten des Wachbataillons Remas Männern.
“Es lebe das heilige Deutschland”, waren Staufenbergs letzte Worte, bevor die Salven fielen. REMER beobachtete die Exekution ohne Regung. Für ihn waren diese Männer keine Helden, sondern Verräter. Männer, die ihren Eid gebrochen hatten. Männer, die Deutschland in seinem dunkelsten Moment im Stich gelassen hatten.
Aber was er nicht sehen konnte oder nicht sehen wollte, war die größere Tragödie. Die Verschwörung vom 20. Juli hätte den Krieg beenden können. Millionen hätten gerettet werden können. Die Vernichtungslager hätten geschlossen werden können. Dresden, Hamburg, Köln. Sie hätten nicht zerstört werden müssen.
Die letzten zehn Monate des Krieges waren die blutigsten. Mehr Menschen starben zwischen Juli 1944 und Mai 1945 als in den gesamten 5 Jahren zuvor. Doch Remas Entscheidung verlängerte den Krieg um weitere zehn Monate. 10 Monate voller Zerstörung, Tod Leid. Und das alles, weil ein Mann bedingungslos gehorchte.
Nach dem gescheiterten Attentat wurde Otto Ernst Rema zum Helden des Regimes erklärt. Hitler persönlich beförderte ihn zum Oberst und überreichte ihm das deutsche Kreuz in Gold. Propagandaminister Göbbels ließ Remas Geschichte in Zeitungen, Wochenschauen und Radiosendern verbreiten. Der treue Major, der Deutschland vor Verrätern rettete.
So lautete die Schlagzeile. Remas Gesicht erschien auf Plakaten in ganz Deutschland. Zeitungen druckten Interviews mit ihm, in denen er seine Version der Ereignisse schilderte. Er wurde zu Empfängen eingeladen, wo hochrangige Naziführer ihm gratulierten. Für kurze Zeit war REM einer der bekanntesten Männer Deutschlands.
Doch REM wollte zurück an die Front. Die Auszeichnungen bedeuteten ihm wenig im Vergleich zum Kampf. Er war ein Soldat, kein Politiker. Im Januar 1945 erhielt er das Kommando über die Brigade Führerbegleit. eine Eliteeinheit, die direkt Hitler unterstellt war. Diese Brigade war keine normale Kampfeinheit.
Sie war mit den neuesten Panzern ausgestattet. Tiger 2, Panther, selbstfahrende Geschütze. Ihre Soldaten waren fanatisch loyal, viele von ihnen Hitlerjugendangehörige, die in den letzten Kriegsmonaten eingezogen wurden. Ihre Aufgabe bestand darin, an den kritischsten Punkten der Front eingesetzt zu werden.
Überall dort, wo die Linie zu brechen drohte, wo sowische oder alliierte Truppen durchbrachen, wurde die Brigade Führerbegleit hingeschickt. Bremas Brigade kämpfte zunächst in der Ardennenoffensive, Hitlers letztem verzweifelten Versuch, den Krieg im Westen zu wenden. Die Offensive begann am 16. Dezember 1944 mit einem Überraschungsangriff.
Anfangs schien der Plan zu funktionieren, aber dann wendete sich das Blatt. Amerikanische Verstärkungen trafen ein. Die Luftwaffe konnte die alliierten Jagdbomber nicht abwehren. Der Treibstoff ging aus. Remas Brigade erlitt erhebliche Verluste. Am Ende der Offensive im Januar 1945 war die Brigade nur noch ein Schatten ihrer ursprünglichen Stärke.
Dann wurde sie nach Osten verlegt, um die vorrückende rote Armee aufzuhalten. Im Februar 1945 kämpfte REMA in Pommern im März in der Lausitz. Überall die gleiche Verzweiflung. Deutsche Soldaten gegen eine erdrückende Übermacht. Stäte in Flammen, Flüchtlinge vor der roten Armee.
Rema sah, wie Deutschland zusammenbrach, aber er kämpfte weiter. Sein Glaube an Hitler blieb unerschütterlich, selbst als der Führer im April in seinem Bunker saß, umzingelt von sowjetischen Truppen. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Deutschland. Rema befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Tschechoslowakei, wo seine Brigade sich amerikanischen Truppen ergab.
Er wurde in Kriegsgefangenschaft genommen, aber nicht als gewöhnlicher Soldat. REMA war ein hochrangiger Nazioffizier, dessen Rolle beim Scheitern des 20. Juli bekannt war. Die Alliierten verhörten ihn ausführlich. Sie wollten wissen, was in Hitlers Bunker geschehen war, wer die Verschwörer waren, wie die Ereignisse des 20. Juli abgelaufen waren.
Rema kooperierte teilweise, aber er zeigte keine Reue. Für ihn waren die Verschwörer verräter geblieben. Allerdings hatte er keine Kriegsverbrechen begangen, die eine Anklage bei den Nürnberger Prozessen rechtfertigen würden. 1947 wurde REMA aus der Gefangenschaft entlassen. Deutschland lag in Trümmen.
Er versuchte ein neues Leben zu beginnen, doch die Vergangenheit ließ ihn nicht los. In den 1950er Jahren wurde REA zu einer umstrittenen Figur in der rechtsextremen Szene. Er gründete die sozialistische Reichspartei SRP, eine offen neonarzisstische Organisation. 195 wurde die SRP vom Bundesverfassungsgericht verboten.
Remer floh nach Ägypten, wo er als Militärberater für Gamal Abdelnassa arbeitete. Später lebte REMER in Spanien, wo er bis zu seinem Tod 1997 antisemitische Propaganda verbreitete. Er leugnete den Holocaust und verteidigte seine Rolle am 20. Juli 1992 wurde er in Deutschland wegen Volksverhetzung zu 22 Tes Monaten Haft verurteilt, aber er blieb in Spanien, sicher vor der deutschen Justiz. Er starb am 4.
Oktober 1997 im Alter von 85 Jahren in Marbea. Doch die Geschichte urteilt anders. Otto Ernstre war kein Held. Er war ein Werkzeug eines verbrecherischen Regimes, dessen blinder gehorsam Millionen das Leben kostete. Seine Entscheidung am 20. Juli 1944 verlängerte den Krieg, ermöglichte weitere Greuultaten und zerstörte jede Chance auf einen früheren Frieden.
Heute erinnern Denkmähler an die Verschwörer des 20. Juli. Straßen tragen ihre Namen. Schulen ehren Andenken. Klaus Schenk, Graf von Staufenberg wird als Symbol des deutschen Widerstands gefeiert. In Berlin steht ein Denkmal im Hof des Bendlerblocks, genau dort, wo er erschossen wurde. Otto Ernst Remer hingegen bleibt eine dunkle Fußnote der Geschichte.
Ein Mann, der die falsche Wahl traf und bis zu seinem Tod dafür bezahlte. Sein Name wird nicht geehrt, seine Entscheidung wird nicht gefeiert, sondern als Warnung erzählt. Was wäre passiert, wenn REMA anders entschieden hätte? Historiker haben spekuliert. Ein erfolgreicher Staatsstreich hätte den Krieg möglicherweise bis Ende 1944 beendet.
Die Zerstörung Berlins, Dresdens und anderer deutscher Städte hätte vermieden werden können. Die letzten Massenmorde in den Vernichtungslagern wären verhindert worden. Die Westalliierten hatten zwar nur eine bedingungslose Kapitulation akzeptiert, aber eine neue deutsche Regierung hätte die Konzentrationslager sofort schließen können.
Hunderttausende von Juden, die in den letzten Kriegsmonaten ermordet wurden, hätten gerettet werden können. Aber REMA traf seine Wahl. und Millionen bezahlten den Preis. Seine Geschichte ist eine Warnung. Eine Warnung vor blindem Gehorsam, vor fanatischer Loyalität, vor der Weigerung, das eigene Handeln zu hinterfragen.
REMA dachte, er diene Deutschland. In Wahrheit diente er nur einem Mann und dieser Mann führte Deutschland in den Abgrund. Gehorsam ist keine Tugend, wenn die Befehle verbrecherisch sind. Loyalität ist keine Ehre, wenn sie dem Bösen dient. Remer hatte die Macht, die Geschichte zu verändern und er entschied sich für die falsche Seite.
Das war’s. Wir hoffen, dieses Video hat euch gefallen. Was denkt ihr über Otto Ernst Dremas Entscheidung? Hättet ihr anders gehandelt? Schreibt eure Meinung in die Kommentare. Wenn euch solche Geschichten interessieren, abonniert unseren Kanal für mehr faszinierende Einsicht in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs.
Wir sehen uns im nächsten Video.